Strategische Partnerschaften

ERP = Integration

Genaugenommen ist eine ERP-Software an sich ein integriertes und zugleich integrierendes System. Es enthält also schon einiges an Funktionalitäten und ist grundsätzlich in der Lage, weiteres bei Bedarf einzubinden. Integrationsfähigkeit ist der Schlüsselbegriff.

Definitorisches

Richard Fahrenkamp, Professor im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (Fachgebiet Produktionswirtschaft und Logistik) an der Universität Kassel definiert ERP im Gabler-Wirtschaftslexikon (online) wie folgt:

Ein Enterprise-Resource-Planning-System (ERP-System) unterstützt sämtliche in einem Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse. Es enthält Module für die Bereiche Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Anlagenwirtschaft, Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen usw., die über eine gemeinsame Datenbasis miteinander verbunden sind. [1]

Die gemeinsame Datenbasis ist das Element im Gesamtsystem, dem die wohl wichtigste Bedeutung zukommt. Und dabei geht es nicht nur um kaufmännische Daten für die warenwirtschaftlichen Prozesse, auch das Customer Relationship Management (CRM) ermöglicht vielfältige Auswertungen dieser Datenbasis für Marketing- und Vertriebszwecke. Das ist durchaus kein neues Thema [2], aber auch heute erhält es vielfach noch nicht die nötige Aufmerksamkeit. Anders ist nicht zu erklären, warum das Fehlen von CRM mit zu den aktuellen Defiziten bei der Digitalisierung in Mittelstands- und Familienunternehmen zählt. (Nur 49 % der in einer Studie befragten Unternehmen setzen ein CRM ein. [3]) Mit diesem Thema werden wir uns an dieser Stelle öfter mal beschäftigen.

Programme, Module, Spezialanwendungen

Nun ist die Landschaft der angebotenen ERP-Systeme vielfältig, und was jeweils in der Kernsoftware enthalten ist, unterscheidet sich je nach Anbieter und dessen Zielgruppen.

Die Grundversionen decken in aller Regel die warenwirtschaftlichen Prozesse ab. Module für bestimmte Anwendungsbereiche dienen der Anpassung an unterschiedliche Bedarfe. Sollen spezielle Anwendungen von Drittanbietern in das Gesamtsystem integriert werden, sind Schnittstellen nötig. Diese werden immer komplexer, ihre Erstellung und Pflege immer aufwendiger. Universalität ist auch auf diesem Gebiet kaum möglich. Partnerschaften mit Spezialanbietern sind daher das Mittel der Wahl. Diese auf längere Zeiträume auszulegen und sie mit seiner Gesamtstrategie abzustimmen, ist für den ERP-Anbieter eine Frage der Wirtschaftlichkeit wie auch der Zuverlässigkeit gegenüber seinen Kunden. Auch wir haben im Laufe der Jahre Partner für Spezialanwendungen der unterschiedlichsten Disziplinen gefunden. Ob es um MDE, EDI, PPS oder andere Themen geht – mit unseren strategischen Partnerschaften decken wir ab, was unsere Zielgruppen brauchen und ihnen Wettbewerbsvorteile sichert. Um was genau und welche Anbieter es sich handelt, erfahren Sie hier: https://alphaplan.de/erp-anbindung/

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Unser Vertrieb beantwortet sie gern: vertrieb@alphaplan.de

[1] Wirtschaftslexikon.gabler.de

[2] Michael Krutzke: „Die Einheit von ERP und CRM in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)“, erschienen in „Software as a service, cloud computing und mobile Technologien“ Hrsg.: Norbert Gronau, GITO mbH Verlag, 2010

[3] [2] Soluk J, Kammerlander N & Zöller M (2020): Digitale Transformation im Mittelstand und in Familienunternehmen. Vallendar: WHU, Institut für Familienunternehmen.