-Radar Demographische Entwicklung

6 | DIGITALISIERUNGSRADAR ng- 4.0-Radar Demographische Entwicklung Die Stiftung Familienunternehmen veröffent - licht seit Jahren Studien zu Nachfolgern und ihren Werten sowie ihren Haltungen zu wirtschaftlichen, fiskalischen und sozialen Fragen. Die 2017er Studie hatte die Digitalisierung als Schwerpunkt: Generell seien erste Digitalisierungsschritte im eigenen Fami - lienunternehmen zwar getan und damit auch Wett - bewerbsvorteile erreicht, aber der aktuelle Stand befriedige die potentiellen Nachfolger noch nicht, heißt es dort. Dennoch wurde festgestellt, daß die Perspektiven und Pläne der Nachfolger auch Gehör bei der Seniorgeneration finden und somit in die Entscheidungsprozesse im Unternehmen einfließen. Generell schätze sich die nächste Unternehmergeneration als fähig ein, sich mit neuen technologischen Entwicklungen zu beschäf - ti gen, diese anzuwenden und im eigenen Familien - unternehmen zu implementieren. Vor allem die Analyse und Optimierung unternehmensinterner Prozesse, ein verbesserter Kundenzugang und das Potential für Innovationen werde als Chance der Digitalisierung gesehen. [1] Alltagserlebnisse ... mit persönlichem Digitalisierungsnutzen prägen Selbstverständlichkeiten der künftigen Entscheider. Meist geht es um Komfort, Zeit und Sicherheits - gewinne. Am Beispiel OnlineEinkauf wird deut - lich: Amazon & Co haben Maßstäbe gesetzt. Im B2C zählt neben dem Preis vor allem der Komfort bei der Kaufabwicklung. Das wird auch auf den B2BHandel abfärben und Anforderungen an die Unternehmenssoftware deutlich mitprägen. Nachfolge im Spannungsfeld Verantwortungsbewußte Nachfolger suchen nach Wegen, Notwendiges und Machbares in der Digi - talisierungsdynamik in Deckung zu bringen. Für die Planung weiterer Digitalisierungsschritte nennen die befragten Nachfolger unter anderem vier wich - tige Faktoren: 1. Hohe Investitionskosten 2. Akzeptanz der Mitarbeiter 3. Knowhow der Mitarbeiter 4. Neue Konkurrenz VI