Förderprogramm Digital Jetzt unterstützt KMU bei der Digitalisierung

Gefördert digitalisieren!

Seit Anfang September 2020 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit Zuschüssen für entsprechende Investitionen in digitale Technologien und die passende Qualifizierung der Belegschaften.

Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums ist das Ziel dieses Programms, „die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern, neue Geschäftsmodelle für KMU zu erschließen und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen langfristig zu sichern.“ [1] Zu dieser Zielsetzung gehört ebenfalls, die Beschäftigten in den Unternehmen zum Erkennen und Bewerten der Chancen der Digitalisierung zu befähigen. So sollen sie in die Lage versetzt werden, „Zukunftsinvestitionen im Unternehmen anzustoßen“. [ebd.] Eine ausführliche FAQ-Seite informiert Sie umfassend [2]. Unsere nachfolgenden Ausführungen stützen sich darauf.

Digitalisierung in KMU

Als ERP-Hersteller unterstützen wir kontinuierlich die Digitalisierungsentwicklung im Mittelstand, speziell in KMU und Familienunternehmen – sie bilden unsere Hauptzielgruppe. Gerade unter den Bedingungen einer nie gekannten Pandemie mit all ihren Auswirkungen gibt es keine Alternative zu einer forcierten Digitalisierung der Geschäftsprozesse in den Unternehmen. Und es gibt den dringenden Bedarf! (Weitere Infos dazu unter [3] [4] [5] [6].) Deshalb begrüßen wir das aktuelle Förderprogramm, es ist eine wichtige Unterstützung dieses Wirtschaftssektors, dessen einzelne Akteure allein kaum in der Lage sind, die notwendigen Digitalisierungsprojekte allein zu stemmen.

Unser Fahrplan zum Förderprogramm

Bereiten Sie zur Beantragung der Förderung bitte folgende Unterlagen vor:

  • Daten zum Unternehmen: U. a. Kontaktdaten, Zahl der Mitarbeiter, Besitz- und Beteiligungsverhältnisse,
  • Informationen zu bisherigen Förderungen: De-minimis-Bescheinigung (siehe auch [3]),
  • Informationen zum geplanten Investitionsvorhaben: Siehe „Wie ist der Digitalisierungsplan zu erstellen?“,
  • Informationen zu den geplanten Investitionen: Angebot(e) externer Anbieter/Dienstleister, Name des externen Anbieters, Bezeichnung der Investitionsgegenstände und -leistungen, Höhe der Ausgaben.

CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Otto-Lilienthal-Straße 10, 28199 Bremen.

Softwarelizenzen und auf unseren Bedarf abgestimmte Implementierungsdienstleistungen des mehrfach von einer unabhängigen Jury als ERP-System des Jahres ausgezeichneten ERP-Systems ALPHAPLAN (siehe https://www.system-des-jahres.de/preistraeger). Zuletzt u. a. Sieger in den Kategorien „Treiber der Digitalisierung“ (2018) und „Omni-Channel-Unterstützung“ (2019).

  • Informationen zum Eigenanteil des Antragstellers: Gegebenenfalls Nutzung von Kredit- und Beteiligungsprogrammen.

Wie ist der Digitalisierungsplan zu erstellen?

  • Die erforderlichen Angaben zum Digitalisierungsplan (= umfassende Beschreibung des Investitionsvorhabens) werden direkt im Online-Antragstool eingetragen. Das Antragstool führt die Antragsteller sicher durch die aufeinander aufbauenden Themenblöcke. Die Erfassung der notwendigen Angaben erfolgt größtenteils über spezifische Auswahlmöglichkeiten und Skalen zum Ankreuzen. In Freitextfeldern formuliert werden lediglich:

1. Beschreibung der geplanten Investitionen.

Geplant ist die Einführung des preisgekrönten ERP-Systems ALPHAPLAN. ALPHAPLAN hat u. a. 2018 im Wettbewerb „ERP-System des Jahres“, ausgerichtet vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Potsdam, die Kategorie „Treiber der Digitalisierung“ gewonnen.

Unternehmen die mit ALPHAPLAN arbeiten, erreichen in der Regel Zeiteinsparungen zwischen 30 und 60 Minuten je Anwender pro Tag, verglichen mit der abgelösten Software-Lösung. Dies konnte das Unternehmen CVS im Rahmen des bereits genannten Wettbewerbs in unterschiedlichen Jahren nachweisen (Preisträger in den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013, 2015, 2018 und 2019).

Gründe für diese Auszeichnungen sind u. a. die moderne Software-Architektur, die weitreichende Anpassungsfähigkeit – auch unabhängig vom Hersteller, in Eigenregie – bei gleichzeitiger Updatesicherheit des Systems mit dem eigens entwickelten Tool „Design-Kit“ sowie über 30 Jahre Erfahrung bei der erfolgreichen ERP-Implementierung bei handelsorientierten Unternehmen.

CRM-Funktionalitäten sind seit vielen Jahren ein Kernbestandteil von ALPHAPLAN. Umfangreiche Integrationsmöglichkeiten durch ein leistungsfähiges Schnittstellentool stellen die immer bedeutender werdende Verbindung mit externen Systemen mittels Datenaustausch sicher. So werden systemübergreifende Prozesse mit einem hohen Produktivitätspotential ermöglicht. Ebenfalls zu nennen sind die zahlreichen modularen Erweiterungsmöglichkeiten ALPHAPLANs, die eine zukunftssichere Weiterentwicklung der Anwendung selbst und des anwendenden Unternehmens garantiert.

2. Darstellung der voraussichtlichen Wirkungen der Investitionen auf die Unternehmensentwicklung

Durch die Einführung von ALPHAPLAN ERP erwarten wir z. B. Ertragssteigerungen durch die Verringerung interner Zeitaufwände. Mitarbeiter sollen Ihre Prozesse durch das benutzerfreundliche Bedienerkonzept schneller erledigen können, die gewonnene Zeit kann für qualitäts- oder umsatzsteigernde Vorgänge genutzt werden. So werden langfristig Qualität, Umsatz, Ertrag und nicht zuletzt Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert. Gleichzeitig erhalten wir mit der CVS Ingenieurgesellschaft mbH einen zuverlässigen Partner, der durch kontinuierliche Weiterentwicklung ALPHAPLANs unsere Investition langfristig absichert.

Der Digitalisierungsplan beschreibt möglichst genau das beantragte Investitionsvorhaben und besteht aus drei Teilen:

  • Ausgangssituation: Darstellung des aktuellen Standes der Digitalisierung im Unternehmen (bzw. in den für die Investitionen relevanten Unternehmensbereichen) anhand einer Selbsteinschätzung;
  • Investitionsvorhaben: Darstellung des geplanten Investitionsvorhabens, der Ziele und der konkreten Verbesserungen für das Unternehmen (z. B. in Bezug auf Geschäftsmodell bzw. Geschäftsfelder, Unternehmensprozesse, IT-Sicherheit; Digitalisierungskompetenzen der Mitarbeiter);
  • Nachhaltige Wirkung der Investition: Darstellung der voraussichtlich zu erwartenden Effekte der Investitionen auf die weitere Entwicklung des Unternehmens. Grundlage für eine positive Förderentscheidung ist die schlüssige Gesamtdarstellung des geplanten Investitionsvorhabens.

Grundlage für eine positive Förderentscheidung ist die schlüssige Gesamtdarstellung des geplanten Investitionsvorhabens. Wir unterstützen Sie gern dabei, Ihre Ansprechpartner sind: Robert Lüers (Vertriebsleiter) und Kai Grulke (Vertriebsmitarbeiter).

[1] Das neue Investitionszuschussprogramm „Digital Jetzt“ stärkt Mittelstand bei Digitalisierung

[2] FAQ „Digital Jetzt“

[3] Merkblatt zu Beihilfen

[4] In unserer UPtoDATE behandeln wir intensiv Fragen der Digitalisierung des Mittelstandes: ERP-Magazin

[5] Blogbeitrag vom 7.4.2020: KMU in der Krise

[6] Blogbeitrag vom 19.6. 2020: Bedrohung für den Technischen Handel